• Home
  • Mitglieder
  • Presse
  • Impressum
  • Intern
  •  

    UPA-Entscheidung bedeutet das Aus für den Harsewinkel

    Tedo_Plan_15„Der geplante Einzelhandel auf der Zechenfläche ist eine Nummer zu groß“, kritisiert Michael Wronker, Vorsitzender der WIR-Fraktion, das Vorhaben auf dem ehemaligen Bergwerksgelände. Die jahrelange Position aller Akteure, den zusätzlichen Einzelhandel zur Stärkung des Harsewinkels, in nördlicher Verlängerung der Straße anzusiedeln, wird aufgegeben. Ein vorhandenes Nahversorgungsgebiet sterben zu lassen, um 500 m weiter einen neuen Einkaufspark aus dem Boden zustampfen, ist durch nichts, durch gar nichts, zu rechtfertigen.

    Nach Auffassung der Verwaltung soll zunächst geprüft werden, wie man eine Verlagerung des Einzelhandels vom Bereich „Harsewinkel/Halterner Straße“ zur Zeche rechtlich wasserdicht machen kann. Für die betroffenen Bürger und Geschäftsleute im Harsewinkel muss ein solches Vorgehen wie blanker Zynismus wirken. Letztlich geht es doch eigentlich nur um die Frage, wieviel zusätzlichen Einzelhandel Hervest und andere Stadtteile vertragen, und wie der Harsewinkel städtebaulich optimal mit dem Einzelhandel auf der Zechenfläche verknüpft werden kann. Diese Punkte sind aber längst gutachterlich im Sinne einer kleinen „westlichen“ Lösung beantwortet worden. Die mehrheitliche Zustimmung im Umwelt- und Planungsausschuss zum Verwaltungskonzept am 20. April bedeutet das Aus für den Harsewinkel. Leider haben die Befürworter eines neuen solitären Nahversorgungsstandorts in Hervest alle Warnungen von Gutachtern und Stadtplanern in den Wind geschlagen.

    Es ist daran zu erinnern, dass für neue Nutzungen auf dem historischen Zechenareal keine öffentlichen Mittel in Anspruch genommen werden sollten. „Bezahlen jetzt die Einzelhändler im Harsewinkel und in anderen Stadtteilen, denen 12 Mio. € Umsatz verloren gehen werden , im wahrsten Sinne des Wortes die Zeche?“, fragt sich Andrea Makus, stellvertretende Vorsitzende der WIR-Fraktion.

    Comments are closed.