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    UPA-Entscheidung bedeutet das Aus für den Harsewinkel

    April 21st, 2010

    Tedo_Plan_15„Der geplante Einzelhandel auf der Zechenfläche ist eine Nummer zu groß“, kritisiert Michael Wronker, Vorsitzender der WIR-Fraktion, das Vorhaben auf dem ehemaligen Bergwerksgelände. Die jahrelange Position aller Akteure, den zusätzlichen Einzelhandel zur Stärkung des Harsewinkels, in nördlicher Verlängerung der Straße anzusiedeln, wird aufgegeben. Ein vorhandenes Nahversorgungsgebiet sterben zu lassen, um 500 m weiter einen neuen Einkaufspark aus dem Boden zustampfen, ist durch nichts, durch gar nichts, zu rechtfertigen.

    Nach Auffassung der Verwaltung soll zunächst geprüft werden, wie man eine Verlagerung des Einzelhandels vom Bereich „Harsewinkel/Halterner Straße“ zur Zeche rechtlich wasserdicht machen kann. Für die betroffenen Bürger und Geschäftsleute im Harsewinkel muss ein solches Vorgehen wie blanker Zynismus wirken. Letztlich geht es doch eigentlich nur um die Frage, wieviel zusätzlichen Einzelhandel Hervest und andere Stadtteile vertragen, und wie der Harsewinkel städtebaulich optimal mit dem Einzelhandel auf der Zechenfläche verknüpft werden kann. Diese Punkte sind aber längst gutachterlich im Sinne einer kleinen „westlichen“ Lösung beantwortet worden. Die mehrheitliche Zustimmung im Umwelt- und Planungsausschuss zum Verwaltungskonzept am 20. April bedeutet das Aus für den Harsewinkel. Leider haben die Befürworter eines neuen solitären Nahversorgungsstandorts in Hervest alle Warnungen von Gutachtern und Stadtplanern in den Wind geschlagen.

    Es ist daran zu erinnern, dass für neue Nutzungen auf dem historischen Zechenareal keine öffentlichen Mittel in Anspruch genommen werden sollten. „Bezahlen jetzt die Einzelhändler im Harsewinkel und in anderen Stadtteilen, denen 12 Mio. € Umsatz verloren gehen werden , im wahrsten Sinne des Wortes die Zeche?“, fragt sich Andrea Makus, stellvertretende Vorsitzende der WIR-Fraktion.


    Gründerzentrum für Dorsten

    April 2nd, 2010

    gruenderzentrumEin Gründerzentrum mit maßgeblicher Beteiligung von WinDor kann sich die WIR-Fraktion gut auf dem ehemaligen RAG/EON-Gelände vorstellen. Einen entsprechenden Antrag hat die Fraktion jetzt an den Wirtschaftsausschuss gestellt.

    “Wir haben uns mit der kommunalen Förderung von Existenzgründern ausgiebig beschäftigt”, so die stellvertretende Fraktionsvorsitzende Andreas Makus, “und sind von der positiven Wirkung auf die Wirtschaft und das Arbeitsplatzangebot in unserer Stadt überzeugt.” Fraktionschef Michael Wronker verweist in diesem Zusammenhang auf die sehr guten Erfahrungen mit solchen Zentren in anderen Städten und auf die Gespräche der WIR-Fraktion u.a. mit dem Wirtschafts- und Gründerzentrum Gronau.

    “Sinnvoll”, so Michael Wronker, “scheint es auch, sich seitens WinDor darum zu bemühen, Dritte mit in das Boot einer örtlichen Gründerzentrumsgesellschaft zu holen; beispielsweise örtliche Banken und die Alteigentümer der Flächen.”

    Die Mietflächen sollten dabei, dem Beispiel anderer Zentren folgend, über maximal 5 Jahre subventioniert werden. Der Zuschuss verringert sich nach diesen Modellen von Jahr zu Jahr.

    Die Statistik zeigt, dass, durch die Zechenschließung und die Insolvenz mehrerer größerer Betriebe, unsere Stadt in den letzten Jahren mehr als 4.000 Arbeitsplätze verloren hat. “Daher sind besondere Anstrengungen notwendig, um zumindest den Trend des Arbeitsplatzrückgangs umzukehren”, sagt Andrea Makus.