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    ODAS folgt Vorschlag der “WIR-Fraktion“

    Dezember 20th, 2009

    dry_fermentationDas Mistlager der geplanten Biogasanlage in Holsterhausen wird eingehaust, kündigte jetzt ODAS-Gesellschafter Steffen Schirmacher-Rohleder an. Genau dies hatte Winfried Hess von der „Wir-für-Dorsten-Fraktion“ beim Bürgerforum gefordert (s.a. untenstehenden Artikel). Bleibt zu hoffen, dass auch für die weiteren Problembereiche (Geräuschemissionen, Staub, etc.) befriedigende Lösungen gefunden werden.


    Fraktion “WIR für Dorsten“ verlangt besseren Standard der ODAS Anlage in Holsterhausen

    Dezember 13th, 2009

    dry_fermentation
    Die Fraktion „Wir für Dorsten“ setzt sich grundsätzlich für den zügigen Ausbau von Einrichtungen für die Erzeugung erneuerbarer Energien ein. Nach unserer festen Überzeugung darf dies allerdings nicht zu einer negativen Beeinträchtigung von bestehenden Wohn- und Erholungsgebieten führen.

    Hierzu müssen eindeutige politische Aussagen zur Weiterentwicklung der einzelnen Dorstener Stadtteile und Regionen vom Rat verabschiedet und im Flächennutzungsplan festgeschrieben werden.
    Erheblicher Unmut wurde in diesem Zusammenhang von den ca. 200 Besuchern des Bürgerforums in Holsterhausen zu den Ansiedlungsplänen der Firma ODAS auf dem Gelände des ehemaligen Kalksandsteinwerks geäußert.

    Hierbei wurden von den sachkundigen Bürgerinnen und Bürgern eine Vielzahl von kritischen Argumenten gegen die Ansiedlungsort und Standard der Anlage vorgetragen.

    Die Fraktion „WIR für Dorsten“ kritisiert in diesem Zusammenhang insbesondere die fehlende Bereitschaft des Investors, kritische Stoffe, die zu Geruchsbelästigungen verursachen, nicht in festen Räumlichkeiten zu lagern ( d.h. keine „Einhausung“).
    Dass dieses Vorgehen für den Investor preiswerter ist, ist aus seiner Sicht verständlich, im Interesse der Anlieger allerdings nicht zu akzeptieren.

    Die Fraktion „Wir für Dorsten“ wird die Bürgerschaft in ihrem Bemühen unterstützen, für die Anlage den bestmöglichen Standard zu erreichen, der nach dem Stand der Technik erreichbar ist.
    Wird dies vom Investor abgelehnt, so lehnt „WIR für Dorsten“ die Anlage an dieser Stelle ab.


    WIR-Fraktion fordert Transparenz, Wettbewerb und Chancengleichheit bei Immobiliengeschäften

    Dezember 12th, 2009

    Haus clipart

    Transparenz, Wettbewerb und Chancengleichheit fordert die WIR-Fraktion bei der der Veräußerung von Grundstücken der Stadt und von WinDor.

    Wieder einmal mussten die Mitglieder im Wirtschaftsausschuss erfahren , dass die Absicht, ein städtisches Grundstück zu veräußern, nicht öffentlich bekanntgemacht wurde. Dabei würden durch die Veröffentlichung aller Immobilienangebote auf der Internetseite der Stadt bzw. WinDor keine zusätzlichen Kosten anfallen.

    Warum nur scheut man in Dorsten die in anderen Städten praktizierte Transparenz im Immobiliengeschäft?


    WinDor plant 2,6 Millionen Euro in neue Heizungssysteme zu investieren

    Dezember 11th, 2009

    Atlantis Freizeitbad

    Einer Vorlage für den Wirtschaftsausschuss zufolge, beabsichtigt WinDor für ein neues Heizsystem 2,6 Millionen Euro auszugeben.
    Offensichtlich verspricht man sich hierduch Kosteneinsparungen, vor allem beim Spaßbad Atlantis.

    “2,6 Millionen Euro Ausgaben für ein Projekt “Heizen mit Biomasse”, das ist schon ein dicker Brocken für eine städtische Gesellschaft, deren Aufgabe in erster Linie es ist, neue Arbeitsplätze zu schaffen und die Wirtschaft zu fördern”, so WIR-Ausschussmitglied Martin Hagemann im Wirtschaftsausschuss.

    Knapp 5000 sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze sind in den letzten 10 Jahren in Dorsten verlorengegangen. Die Gewerbesteuereinnahmen, pro Kopf gerechnet, sind für eine Mittelstadt wie Dorsten weit unterdurchschnittlich. Doch die mittelfristige Planung von WinDor läßt nicht erkennen, dass man hier gegensteuern will. So könnten die Aufwendungen für die städtische Wirtschaftsförderung beträchtlich höher sein, mit der positiven Folge, dass die Steuereinnahmen von Dorsten steigen würden.

    Dorsten wird z.Z. immer mehr zur Pendlerstadt bzw. Schlafstadt. Dabei sollten im Sinne einer nachhaltigen Stadtentwicklung und eines verbesserten Klimaschutzes Wohnen und Arbeiten mehr zusammengeführt werden. Dadurch läßt sich mehr CO2 einsparen als durch biogaserwärmtes Badewasser im Atlantisbad. Übrigens: 85% der Atlantis-Besucher kommen aus der Umgebung von Dorsten mit dem Auto angereist.

    Auch auf kommunaler Ebene sind klimaschützende Maßnahmen notwendig. Allein es geht um das wie. Eine städtische Wirtschaftsförderungsgesellschaft muss sorgsam überlegen:

    1. welcher Anteil, gemessen an den Gesamtausgaben, für Wirtschaftsförderung und wieviel Geld für andere Aufgaben bereitgestellt werden soll?
    2. ob nicht eine Heizkostenreduzierung bei den städtischen Gebäuden durch verbesserte Wärmedämmung wirtschaftlicher ist als durch die Substitution von Gas durch Biogas?